Filmvorführung: Iuventa – Seenotrettung

Filmvorführung: „Iuventa – Seenotrettung: Ein Akt der Menschlichkeit“ und anschließende Diskussion mit Crew-Mitgliedern

Samstag, 11. Mai, um 18 Uhr in der Alten VHS Bonn (Kasernenstraße 50)

Filmvorführung „IUVENTA – Seenotrettung: ein Akt der Menschlichkeit“ und anschließende Diskussion mit den Crew-Mitgliedern Anna Bartz und Carlotta Weibl. Die Veranstaltung wird von Sea-Eye Hochschulgruppe Bonn und Jugend Rettet e.V. Nordrhein-Westfalen organisiert und findet im Veranstaltungsraum 1 statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Alte VHS Bonn und Rhizom Bonn e.V. statt.

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet 2015 die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission. Nach fast zwei Jahren und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff von italienischen Behörden in Lampedusa beschlagnahmt. Seitdem kursiert der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zur Kollision mit der politischen Realität.

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit einem Crew-Mitglied von Jugend Rettet sowie der Pressesprecherin von Sea-Eye. Nachdem im letzten Sommer zwei Schiffe von Sea-Eye ebenfalls aus politischen Gründen vom Retten abgehalten werden, ist der Verein nun mit einem neuen Schiff („Alan Kurdi“) eine der letzten zivilen Seenotrettungsorganisationen auf dem Mittelmeer.

Ausschluss rechter Personen:
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen, die extrem rechten und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Handlungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.