Vortrag: Die „Deutsche Burschenschaft“ im extrem rechten Milieu

Vortrag: Die „Elite der Nation“? Die „Deutsche Burschenschaft“ im extrem rechten Milieu

Montag, 13. Mai, um 19 Uhr im Hörsaal 17, Institut für Anglistik, Regina-Pacis-Weg 5

Vortrag von Lucius Teidelbaum

Ein kritischer Vortrag über den Dachverband „Deutsche Burschenschaft“, der schon immer als der Rechtsaußen-Verband unter den Studentenverbindungen galt. Über Jahrzehnte versammelten sich in seinen Reihen akademische rechte Männer vom CDU-Stahlhelmflügel bis zur NPD. Ab 1996 splitterten immer wieder rechtskonservative Burschenschaften von der DB ab, zurück blieben die völkischen Hardliner, die sich letztendlich parteipolitisch auf den Höcke-Flügel der AfD und im außerparlamentarischen Rahmen auf die extrem rechte „Identitäre Bewegung“ ausrichteten.
Ihrem großdeutschen Verständnis entsprechend sind auch viele
deutschnationale Burschenschaften aus Österreich Mitglied in der DB. In Österreich stellen sie die akademische Kaderreserve der extrem rechten FPÖ und sind seit der rechtspopulistisch-konservativen Regierungskoalition an die Schalthebel der Macht vorgerückt. Ein genauerer Blick ins Nachbarland soll zeigen, was das bedeutet. Zudem soll auf die Geschichte der DB und ihre aktuelle Nähe zur AfD und der „Neuen Rechten“ eingegangen werden.

Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur zum Thema extreme Rechte und anliegende Grauzonen.

Der Vortrag wird vom Referat für Hochschulpolitik des AStA in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland organisiert.

Ausschluss rechter Personen:
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen, die extrem rechten und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Handlungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.